Solidarität mit den Streikenden im TV-N!
Angriffe auf allen Ebenen!
Nicht nur im Nahverkehr sehen wir Probleme. Auch in anderen Bereichen passiert das Gleiche: Die Unternehmen machen keine Zugeständnisse. In der Tarifrunde der Länder (TV-L) gibt es inzwischen einen Abschluss. Aber dieser Abschluss ist kein Geschenk der Arbeitgeber. Er wurde durch Streiks erkämpft. An der Uniklinik Frankfurt zeigten wie auch die hunderten Kolleginnen und Kollegen, die für den TV-N streiken: Ohne uns bewegt sich nichts!
Gleichzeitig wird die IT-Tochter der Deutschen Bahn, DB Systel, zerschlagen. Tausende Beschäftigte sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Was das für die Zuverlässigkeit der Bahn bedeutet, ist für uns alle klar. Nur die profitorientierten Vorstände wollen es nicht sehen. Deshalb gehen die Kolleginnen und Kollegen von DB Systel am 25. Februar auf die Straße, um für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen. Auch politisch gibt es Angriffe auf unsere Rechte als Arbeiterinnen und Arbeiter. Zum Beispiel wird zu Lasten aller unter anderem gefordert:
* längere Wochenarbeitszeit
* Karenzzeiten bei Krankmeldungen
* mehr private Altersvorsorge statt starker gesetzlichen Rente
Mehr Geld für den ÖPNV!
Unsere Kandidatin zur Kommunalwahl, Iris Schaffrina, sagt es klar: „Während Milliarden für Aufrüstung ausgegeben werden, wird bei der öffentlichen Daseinsvorsorge gespart. Besonders betroffen ist der Nahverkehr. Er ist überlastet und kaputtgespart – für Beschäftigte und für Fahrgäste.“ Deshalb sagen wir:
Der Nahverkehr muss ausgebaut werden und er muss für alle zugänglich werden. Die DKP Frankfurt steht solidarisch an der Seite der Streikenden und fordert mit ihnen:
* Mehr Geld für ÖPNV statt Aufrüstung!
* Für die Einführung der Ballungsraumzulage
* Für die unbefristete Übernahme aller Azubis!
* Hände weg von der Mitarbeiter-Gewinnungszulage!
Presseerklärung der DKP Frankfurt am Main, 18.02.2026


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